Sonntag, 13. Dezember 2015

DIY Ideen zum bepflanzen

Bei der Präsentation der Wiesenviertel- Workshops wurden 2 interessante Ideen in Sachen "urban gardening" präsentiert, die bei Gefallen einfach nachgearbeitet werden können:

Bepflanzte Werkzeugkiste
1. Bepflanzte Werkzeugkisten: 
Eine lackierte und (eventuell ausrangierte) Metallwerkzeugkiste wird mit pflegeleichten Pflanzen bestückt. Für den urbanen Raum sollte man Pflanzen auswählen, die mit den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten klar kommen. Kann regelmäßig gegossen werden? 
Wenn nicht, ein Sortiment wählen, welches Trockenheit auch eine Zeitlang gut ertragen kann. Der Gärtner des eigenen Vertrauens hilft hier bestimmt gerne weiter. Im heimischen Garten kann man eher anfangen zu experimentieren- eine gemischte Blumenwiese sieht bestimmt auch schick aus.
Holzkisten sollten mit Folie ausgelegt werden. Bei Nutzpflanzen (Kräutern etc.) sollte die Beschaffenheit der Kiste auf Unbedenklichkeit für den Verzehr gecheckt werden.
Herkulesstaude als Blickfang, Minigarten und Vogelstation
2. Getrocknete Herkulesstauden- Stämme als Minigarten und Vogelfutterstation- einfach in einen Baum gehangen. 
Der Riesenbärenklau hat sich in vielen Gebieten gefährlich ausgebreitet und ist somit mehr Fluch als Segen.
Um ihm auch wenigstens etwas positives abzugewinnen, wurden für dieses Projekt ausschließlich die getrockneten und somit ungefährlichen Pflanzenteile verwendet (Achtung: Wirklich auf getrocknet achten- die Pflanzensäfte sind bei Berührung gefährlich und verursachen in Verbindung mit Sonnenlicht Verbrennungen).
In getrocknetem Zustand lassen sich die Röhren leicht verarbeiten. Kleine, robuste Pflänzchen, die mit wenig Wasser auskommen (z.B. Mauerpflanzen) und hier und dort ein Meisenknödel inkl. Landestation für andere Vögel machen aus einer vertrockneten Röhre einen netten Blickfang- ob jetzt am Stadtbaum vor dem Haus oder im eigenen Garten. Die Landestationen können aus kleineren Röhren hergestellt werden.
Bepflanzte Werkzeugkiste im Wiesenviertel/ Witten



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